Mein Name ist Tony. Ich bin aktuell 32 Jahre jung und wohne seit mehr als 15 Jahren in Strausberg. Zur Zeit bin ich hier in einem lokalen gemeinnützigen Karateverein aktiv. Dies betrifft sowohl unteranderem Trainer als auch ehrenamtliche Vorstandsarbeit.

Du kandidierst wieder als Stadtverordneter, warum? Und warum mit der Wählergemeinschaft?

Eigentlich habe ich nie wirklich geplant in die Politik zu gehen. Nachdem man aber mehr und mehr sieht, dass sich die etablierten Bereiche einzig auf das Reden zurückziehen und nicht viel Aktionismus erfolgt, wird es Zeit sich selber mit einzubringen. Meine politischen Erfahrungen sind nicht unbedingt die größten, aber irgendwann und irgendwo muss man ja anfangen. Die meisten jetzt „Aktiven Stadtverordneten“ standen auch irgendwann mal genau vor diesem Punkt.

Privat bin ich in der ganzen Stadt regelmäßig unterwegs und sehr stark im Sport eingebunden. Dadurch habe ich regelmäßig und viel Kontakt zu diversen Eltern und Verwandten und bekomme somit diverse Probleme mit, welche zum einen unsere Stadt betreffen aber auch Nachbargemeinden. Aber ich denke, dass unsere Hauptprobleme darin liegen, dass mittlerweile sehr viel weitläufig und nicht zielführend diskutiert wird. Dies hat meistens zu Folge, dass eine vermeintlich gute Idee so lange zerredet wird, bist wirklich alles daran negativ erscheint.

Deine Ziele?

Es ist Zeit für alternative Denkweisen mit zukunftsträchtigen Konzepten, die nicht nur besprochen, sondern auch umgesetzt werden, zu etablieren. Dabei gilt es zukünftige Herausforderungen aber auch aktuelle Probleme (Wohnungspreise, Altstadt, Internetversorgung, Mobilität, alternative Energiemodelle, Schwimmbad, Straussee um nur einige zu nennen) kreativ anzugehen und zu lösen. Selbstverständlich muss dies transparent sein, damit alle Bewohner und Bürger sich einbringen können. Mein Strausberg ist zukunftsfähig, kreativ, innovativ und naturnah.

Kurz zu Deiner Person:

Ich bin 35 Jahre alt und lebe mit meiner Familie seit knapp 3 Jahren in Strausberg. Durch viele private Kontakte und schöne Momente, die wir für lange Zeit zuvor hier erlebt haben, zog es uns im Jahr 2016 an den Rand der Vorstadt.
Nach Abitur und Grundwehrdienst habe ich in der Gastronomie gelernt. Da Stillstand jedoch nicht zu meinem Wortschatz gehört, habe ich anschließend an der TH Wildau berufsbegleitend studiert und habe mir im Jahr 2013 eines der letzten FH-Diplome gesichert.

Seit 2010 widme ich mich beruflich dem Thema Rente und Altersversorgung. Ich bin bei einem bekannten Versicherer beschäftigt und berate Unternehmen in Fragen rund um die Themen Betriebsrente und Zukunftssicherung. Seit 2018 bin ich Sachkundiger des Rentenrechts.

Deine politischen Vorkenntnisse?

Als junger Mensch war ich Mitglied in der Jugendorganisation einer großen Partei. Durch viele persönliche Veränderungen nach dem Abitur und einigen Umzügen ließen auch die Aktivitäten nach; nie aber das Interesse am politischen Geschehen. Was die aktive Arbeit in einer Gemeindevertretung angeht, bin ich Neuling. Inhaltlich beschäftige ich mich natürlich schon länger mit der Stadtpolitik, nun soll auch die praktische Umsetzung erfolgen.

Du kandidierst wieder als Stadtverordneter, warum? Und warum mit der Wählergemeinschaft?

Ich bin der Auffassung, dass sich Menschen mehr für die Gemeinden einsetzen sollten, in denen sie leben. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten und ich möchte die Politik unserer Stadt erlebbar machen. Hierzu zählt für mich nicht nur das „was“, sondern auch das „wie“ Dinge diskutiert, beschlossen und umgesetzt werden. Dabei kommt es mir vordergründig nicht darauf an, nur die aktuellen Themen im Wahlkampf zu diskutieren, sondern eine breite Basis hinter uns aufzubauen, die uns bei künftigen Themen ein verlässliches Stimmungsbild in der Bevölkerung unserer Stadt vermittelt. Hierfür sehe ich als Stadtverordneter die beste Voraussetzung. Für diesen Zweck sehe ich unsere Wählergemeinschaft, die ebenfalls aus völlig verschiedenen Menschen besteht, als die beste Möglichkeit. Wir werden Themen unabhängig von Partei- oder persönlichen Einzelinteressen bearbeiten und mit allen politischen Akteuren und Interessengruppen gleichermaßen vertrauensvoll zusammenarbeiten.

Deine Ziele?

Ich bin immer noch ein Verfechter davon, dass wir gemeinsam mit den anderen Akteuren die Kommunalpolitik gestalten müssen. Dann kommen auch gute Ergebnisse dabei heraus. Man kann sich durchaus sachlich streiten, sollte aber immer kompromissbereit sein und nicht einfach aufgrund von Mehrheiten seine Meinung durchsetzen.

Wohin das führt, sieht man an diversen Beschlüssen der letzten Wahlperiode, die der Bürger nicht versteht.

Ich möchte, dass:
• Strausberg eine Marke wird, die in der Region und darüber hinaus Strahlkraft entfaltet
• Einwohner und Urlauber gleichermaßen die Schönheit unserer Stadt genießen können
• der See und das Grün darum erhalten bleibt
• in der Altstadt draußen auch nach 22 Uhr noch ein gepflegtes Getränk zu sich genommen werden kann
• die Stadtpolitik erlebbarer wird und die Einwohner zu mehr Mitwirkung animiert werden
• ein geeigneter Standort für größere Veranstaltungen etabliert wird
• dem Vereins- und Kulturleben mehr Raum ermöglicht wird

Zum Schluss noch ein oder zwei Sätze?

Ich bin selten gegen etwas, sondern oftmals nur für etwas anderes. In diesem Sinne freue ich mich auf eine spannende Zeit und darauf, unsere Stadt voranzubringen.

Jens Knoblich – Stadtverordneter

Kurz zu Deiner Person:
Seit meiner Geburt im Jahr 1969 bin ich Strausberger. Ich bin stolzer Vater von zwei Töchtern und seit 24 Jahren glücklich verheiratet. 2003 sind wir aufs Land gezogen und wohnen seitdem im schönsten Ortsteil Strausbergs, in Hohenstein.
Nachdem ich früher einmal einen handwerklichen Beruf gelernt hatte, ergab sich es in den Nachwendezeiten, dass ich eine Ausbildung zum Beamten machen konnte und so bin ich heute Beamter bei der Bundeswehr.

Deine politischen Vorkenntnisse?

Als es in den 90er Jahren noch kein Facebook gab, habe ich mich zu Hause beim Zeitung lesen über die Kommunalpolitik aufgeregt, ohne wirklich zu verstehen, was Kommunalpolitik eigentlich ist.

Ich zählte somit quasi zu denen, die sich ab und zu mal aufregten, aber sich höchsten im Sportverein engagierten. Ganz normal also.
Der Bruch kam im Jahr 2008, als ich(als Zugezogener im Dorf) gefragt wurde, ob ich für den Ortsbeirat kandidieren möchte. Ich wollte und hatte aber das Gefühl, dass der Ortsbeirat nicht viel Mitspracherecht in der Stadt hat und gab auch noch die Unterlagen für die Stadtverordnetenversammlung ab. Und wurde gewählt.
Seitdem bin ich in Strausberg Stadtverordneter und in Hohenstein Ortsvorsteher.

Du kandidierst wieder als Stadtverordneter, warum? Und warum mit der Wählergemeinschaft?

In den Jahren zuvor bin ich immer allein als Einzelbewerber in die Stadtverordnetenversammlung gewählt worden. Danke an alle Wähler noch mal dafür!

Um in Ausschüssen mitzuwirken und gehört zu werden, muss man sich zu Fraktionen zusammenschließen. Das tat ich auch mit anderen. Aber das waren eher Zweckbündnisse als das Streben nach gemeinsamen Zielen. Dafür waren wir zu unterschiedlich.

Mit der Wählergemeinschaft sind wir eine wirklich gute Truppe, die gemeinsam an einem Strang zieht. Das war für mich schon erstaunlich, wie Leute, die sich vorher nie kannten, sich gegenseitig ergänzen und in ihrem Tun regelrecht beflügeln.
Es macht einfach Spaß zusammenzuarbeiten und ich denke, dass das auch unserer Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung einen Schub geben wird.

Deine Ziele?

Ich bin immer noch ein Verfechter davon, dass wir gemeinsam mit den anderen Akteuren die Kommunalpolitik gestalten müssen. Dann kommen auch gute Ergebnisse dabei heraus. Man kann sich durchaus sachlich streiten, sollte aber immer kompromissbereit sein und nicht einfach aufgrund von Mehrheiten seine Meinung durchsetzen.

Wohin das führt, sieht man an diversen Beschlüssen der letzten Wahlperiode, die der Bürger nicht versteht.

In diesem Zusammenhang müssen wir auch unbedingt an der Transparenz im Handeln der Stadtverwaltung und der Stadtverordnetenversammlung arbeiten. Wir müssen mit der größtmöglichen Offenheit den Bürgern gegenübertreten, wenn wir gleichzeitig um einen Vertrauensvorschuss bei der anstehenden Wahl bitten.

Unsere Ziele kann man im Detail auf unserer Webseite nachlesen. Diese haben wir gemeinsam erarbeitet und wenn man sich die genau durchliest erkennt man, dass wir in manchen Dingen andere Ansätze wählen. Die Probleme der Stadt sind uns bekannt. Wir finden nur, dass man nun langsam mal bestimmte Dinge anders angehen sollte, als dass das der festgefahrene Politikstil in Strausberg es bislang versucht hat.

Zum Schluss noch ein oder zwei Sätze?

Mit der Wählergemeinschaft stellt sich eine fast neue Truppe zur Wahl. Das bedeutet, dass auch jede Menge Ideen darauf warten, umgesetzt zu werden. Das möchte ich mit meiner Erfahrung unterstützen, damit wir ohne Anlaufschwierigkeiten starten können.

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